Datum

06.Okt.2022

Uhrzeit

8:40 - 13:00

Vertiefungsschulung zu Nachweisen und Gütezeichen

Wenn Kommunen Nachhaltigkeitskriterien in der öffentlichen Beschaffung integrieren, müssen sie festlegen, wie sie die Einhaltung der Kriterien durch die Bietenden und späteren Auftragnehmenden im Vergabeverfahren überprüfen. Für eine vergaberechtssichere Umsetzung müssen die öffentlichen Auftraggebenden wissen, welche Nachweise rechtlich zulässig sind und welche für einzelne Beschaffungsgegenstände tatsächlich zur Verfügung stehen. Im Rahmen der Vertiefungsschulung zur vergaberechtlichen Praxis der Fairen Beschaffung qualifizieren wir Mitarbeitende von Kommunalverwaltungen, die mit der Rechtmäßigkeitskontrolle von Vergabeverfahren betraut sind, um sie mit den Möglichkeiten der fairen und ökologischen Beschaffung vertraut zu machen. In unserer Schulung gehen wir bedarfsgerecht auf Ihre Themen ein – vom Direktkauf über den Einkauf beziehungsweise von der Vergabe bis zur Ausschreibung.

 

Inhalte der Schulung:
  • Welche Beispiele für Nachweise oder Gütezeichen für soziale Kriterien existieren für Beschaffungsgegenstände der sogenannten sensiblen Produktgruppen?
  • Welche rechtlichen Vorgaben existieren für Gütezeichen oberhalb und unterhalb der Schwellenwerte?
  • Inwiefern ist ein pauschaler Verweis auf ein bestimmtes Gütezeichen zulässig und unter welchen Voraussetzungen werden gleichwertige Gütezeichen anerkannt?
  • Wie können Nachweise oder Gütezeichen eingefordert werden und zu welchem Zeitpunkt im Vergabeverfahren sollte dies erfolgen?
  • Welche Rolle spielt der Herstellungsort des Beschaffungsgegenstands und wie kann dieser nachgewiesen werden?
  • Welche Möglichkeiten der Eigenerklärungen gibt es (einfache Eigenerklärungen, ausführlichere Verpflichtungserklärungen sowie Konzepte und Fragebögen)?
  • Welche Vor- und Nachteile bietet das Einfordern von Eigenerklärungen, Herstellererklärungen, Prüfberichte, Audits und Gütezeichen?

 

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