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		<title>Starke Standards schützen Menschen, Demokratie und Lebensgrundlagen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin_skf]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 13:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beiträge News]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Standards]]></category>
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					<description><![CDATA[Mehr als 100 Organisationen, Unternehmen und Personen appellieren an die Bundesregierung: der Abbau von Regeln und Bürokratie darf nicht auf Kosten von Menschenrechten, Demokratie und unseren natürlichen Lebensgrundlagen geschehen. Es braucht starke Standards die schützen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vgblk-rw-wrapper limit-wrapper">
<p class="wp-block-paragraph">Mehr als 100 Organisationen, Unternehmen und Personen appellieren an die Bundesregierung: der Abbau von Regeln und Bürokratie darf nicht auf Kosten von Menschenrechten, Demokratie und unseren natürlichen Lebensgrundlagen geschehen. Es braucht starke Standards die schützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das Entwicklungspolitische Netzwerk Sachsen ist Unterzeichner des Aufrufs. Den gesamten Text des Appells kann man hier lesen:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Starke Standards schützen Menschen, Demokratie und Lebensgrundlagen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Union gilt für Menschen weltweit als ein Ort der Sicherheit, Rechtsstaatlichkeit und Lebensqualität. Als größter gemeinsamer Binnen- und Verbrauchermarkt der Welt prägt die EU internationale Standards und hat die Pflicht, sich für sichere Produkte, gesunde Lebensmittel, faire Lieferketten und den Schutz der Menschenrechte einzusetzen. Gerade in Zeiten globaler Krisen sollte Europa dieser Verantwortung gerecht werden, unsere Lebensgrundlagen zu schützen, demokratische Kontrolle zu sichern und langfristige öffentliche Interessen über kurzfristige private Profite zu stellen – in Europa und entlang globaler Lieferketten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr Informationen zur Initiative: <a href="https://rulestoprotect.eu/">https://rulestoprotect.eu/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">In den vergangenen Jahren wurden zwar einige notwendige Schritte in diese Richtung unternommen, aber Politik im Sinne des Allgemeinwohls steht derzeit unter enormem Druck. Vor dem Hintergrund anhaltender wirtschaftlicher und geopolitischer Krisen beobachten wir, dass politische Entscheidungen zunehmend einseitig auf Interessen von einzelnen Großkonzernen und Industrielobbies ausgerichtet werden. Unter dem<br>Deckmantel von Vereinfachung und Bürokratieabbau werden demokratische Errungenschaften zum Schutz von Verbraucher:innen, Beschäftigten, Umwelt- und Menschenrechten zu Hindernissen erklärt, aufgeweicht und zum Teil auch über Bord geworfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist das Ergebnis intensiver Lobbykampagnen großer Wirtschafts- und Industrieverbände. Sie genießen mehr denn je privilegierte Zugänge zur Politik. Gleichzeitig werden zivilgesellschaftliche sowie zukunftsorientierte Stimmen aus der Wirtschaft an den Rand gedrängt und geschwächt. Diese pauschale Abschaffung von Kontrollmechanismen zugunsten von Konzerninteressen wird jedoch die Lebensbedingungen vieler Menschen weltweit nachhaltig verschlechtern. Wo Schutzstandards und Kontrollen abgebaut werden, verschlechtert sich unter anderem die Qualität der Lebensmittel, des Wassers und der Luft, die wir atmen, wächst die Abhängigkeit von mächtigen Konzernen und steigt die Gefahr einer erneuten Finanzkrise. Profiteure einer pauschalen Deregulierung sind Großunternehmen, wie zum Beispiel US-Techgiganten oder einige wenige Vermögensverwalter mit ungeheuer großem Einfluss. Eine Politik, die Regeln durch das Recht des Stärkeren ersetzt, schwächt Europa und treibt den Kontinent in riskant wirtschaftliche Abhängigkeiten. Sie untergräbt Vertrauen in demokratische Institutionen und rechtsstaatliche Verfahren – und stärkt extremistische Kräfte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir fordern die Bundesregierung daher auf, sich für eine europäische Politik einzusetzen, die auf folgenden Grundsätzen beruht:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Demokratie stärken:</strong> Politische Entscheidungen müssen die Perspektiven von Zivilgesellschaft, Gewerkschaften, Wissenschaft und kleinen Unternehmen systematisch und gleichberechtigt einbeziehen – nicht nur die Interessen mächtiger Konzerne. Dafür braucht es transparente Verfahren und echte Beteiligungsmöglichkeiten, die über formale Anhörungen hinausgehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wissenschaft und Transparenz sichern:</strong> Gesetzgebung muss sich konsequent auf unabhängige Forschung, belastbare Folgenabschätzungen und nachvollziehbare Entscheidungsprozesse stützen. Nur wenn politische Entscheidungen auf wissenschaftlichen Fakten beruhen und Einflüsse auf diese transparent und überprüfbar<br>sind, kann dauerhaft Vertrauen entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Klare und wirksame Regeln schaffen:</strong> Standards zum Schutz unserer Grundrechte, Gesundheit, Umwelt, Klima, Arbeitsbedingungen und Daten müssen wirksam um- und durchgesetzt werden. Vereinfachung kann sinnvoll sein, aber nur, wenn sie Regeln klarer und wirksamer macht und ihren Vollzug stärkt, nicht, wenn sie unter dem Deckmantel der Entbürokratisierung ihren Schutzgehalt reduziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Öffentliche Gelder an Bedingungen knüpfen:</strong> Steuermittel dürfen keine Blankoschecks für umweltschädliche oder sozial unverantwortliche Geschäftsmodelle sein. Öffentliche Förderung muss konsequent an ökologische, klimawirksame, soziale und langfristige wirtschaftliche Kriterien gebunden werden. Die Lebensgrundlagen und die Interessen zukünftiger Generationen müssen geschützt werden – nur so können Geschäftsmodelle<br>in Zukunft profitabel bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In das Gemeinwohl investieren:</strong> Statt kurzfristige Konzerninteressen zu bedienen, braucht es gezielte Investitionen in öffentliche Güter. Dazu gehören zukunftsfähige Mobilität, gute Bildung für alle, eine sichere Versorgung mit Medikamenten, gesunde und regionale Lebensmittel, ein stabiles Finanzsystem, eine digitale Infrastruktur, die unabhängig und widerstandsfähig ist, ein stabiles globales Klima und eine intakte Natur. Und schließlich gilt: Wer Schäden verursacht, muss dafür Verantwortung tragen. Externalisierte Kosten – ob ökologisch oder sozial – dürfen nicht länger von der Allgemeinheit getragen werden. Wenn jetzt einige Unternehmensverbände den Abbau von Schutzstandards mit möglichen Einsparungen aufrechnen, bleiben die langfristigen gesellschaftlichen Folgekosten unberücksichtigt und unbeziffert. Das führt in die falsche Richtung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und schließlich gilt: Wer Schäden verursacht, muss dafür Verantwortung tragen. Externalisierte Kosten – ob ökologisch oder sozial – dürfen nicht länger von der Allgemeinheit getragen werden. Wenn jetzt einige Unternehmensverbände den Abbau von Schutzstandards mit möglichen Einsparungen aufrechnen, bleiben die langfristigen gesellschaftlichen Folgekosten unberücksichtigt und unbeziffert. Das führt in die falsche Richtung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wirksame und verständliche Regeln sind keine Belastung für unseren Wohlstand. Sie machen faires und nachhaltiges Wirtschaften überhaupt erst möglich, denn sie schaffen Vertrauen, schützen Grundrechte, Gesundheit und Umwelt, sichern fairen Wettbewerb und geben Unternehmen wie Verbraucherinnen und Verbrauchern Verlässlichkeit. Europa ist für viele Menschen ein lebenswerter Ort, weil Rechtsstaatlichkeit, soziale Sicherung und demokratische Institutionen trotz aller Defizite stärker verankert sind als in vielen anderen Teilen der Welt. All dies sind Errungenschaften, die auch einen wirtschaftlichen Standortvorteil für Europa darstellen. Doch dieses Modell ist kein Selbstläufer. Es muss politisch verteidigt und erneuert werden. Wer das Vertrauen in Demokratie zurückgewinnen will, muss zeigen, dass politische Entscheidungen dem Gemeinwohl verpflichtet bleiben.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide"/>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zu den Unterzeichnenden gehören Organisationen der demokratischen Zivilgesellschaft, Unternehmen,<br>Verbände, wissenschaftliche Institute und Think Tanks:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Afghan Women Activist’s coordinating Body<br>Aktion Agrar e.V.<br>Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF)<br>Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt<br>AlgorithmWatch<br>Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL)<br>Attac Deutschland<br>BaumEntscheid<br>Bergwaldprojekt<br>Bodensee-Stiftung<br>bremen.global – Netzwerk für weltweite Gerechtigkeit<br>Brot für die Welt<br>Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)<br>BUND Naturschutz in Bayern<br>BUNDjugend<br>Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Menschenhandel – KOK e.V.<br>Bundesverband für Umweltberatung<br>Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft (BNW)<br>Bündnis Bunte Sassenburg<br>Bündnis Bürgerenergie e.V.<br>Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein<br>Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft<br>Bürgerbewegung Finanzwende<br>Business and Human Rights Centre<br>Campact<br>CHEM Trust Europe<br>ClientEarth<br>Climate+Tech Think-Tank<br>Coordination gegen BAYER-Gefahren<br>CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung<br>D64 – Zentrum für Digitalen Fortschritt<br>Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg<br>Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre<br>Demeter<br>Deutsche Umwelthilfe<br>Deutscher Naturschutzring<br>Digitalcourage<br>Digitale Gesellschaft<br>Economists for Future<br>Ecosia<br>EfL Group<br>Eine Welt Forum FreiburgEntwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen<br>Entwicklungspolitisches Netzwerk (epn) Hessen<br>ESTAruppin<br>European Center for Constitutional and Human Rights<br>European Network for Environmental Medicine<br>Ev. Verband Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt<br>Evergreen GmbH<br>Exit Plastik<br>Fabian Salars Erbe<br>Facing Finance<br>Fairtrade Deutschland<br>FEMNET<br>FIAN Deutschland<br>foodsharing e.V.<br>Forum Fairer Handel<br>Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft<br>Forum Umwelt &amp; Entwicklung<br>FOSSIL FREE Berlin<br>Freiwald<br>Fundacion Global Nature<br>Germanwatch e.V.<br>GLS Bank<br>Global Policy Forum Europe<br>Green Legal Impact Germany<br>Greenpeace Deutschland<br>GRÜNE LIGA<br>HateAid<br>Health and Environment Justice Support (HEJSupport)<br>Health for Future Deutschland<br>INKOTA-netzwerk<br>Initiative EINE WELT Köngen<br>Initiative Lieferkettengesetz<br>Institut für Ökologie und Aktions-Ethnologie e.V. (INFOE)<br>JARO Institut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung<br>Kampagne für Saubere Kleidung<br>Kleindatenverein<br>Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNVBW)<br>Landwende<br>LobbyControl<br>Mehr Demokratie e.V.<br>NaturFreunde DeutschlandsNaturschutzbund Deutschland (NABU)<br>Naturschutzjugend im NABU (NAJU)<br>Netzwerk Demokratie im Landkreis Gifhorn<br>Netzwerk gerechter Welthandel<br>ÖKOBÜRO – Allianz der Umweltbewegung<br>oekom – Gesellschaft für ökologische Kommunikation<br>Open Knowledge Foundation Deutschland e.V.<br>OXFAM Deutschland<br>Panoptykon Foundation<br>Parents 4 Future Germany<br>Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN Germany)<br>PLAY!YA<br>PowerShift<br>Pro Wildlife<br>Psychologists for Future<br>ROBIN WOOD – Gewaltfreie Aktionsgemeinschaft für Natur und Umwelt<br>Romero Initiative (CIR)<br>Save Our Seeds<br>Schweisfurth Stiftung<br>SHARKVOICE<br>Sonderforschungsgruppe Institutionenanalyse, sofia<br>Stadttaubenprojekt Berlin e.V.<br>SÜDWIND<br>taxmenow – Initiative für Steuergerechtigkeit<br>The Good Lobby<br>transform Verlag gemeinnützige UG<br>Transparency International Deutschland e.V.<br>Umweltinstitut München e.V.<br>urgewald e.V.<br>UNBLACK THE BOX<br>VAUDE Sport GmbH &amp; Co. KG<br>Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher<br>Verein zum Schutz der Bergwelt<br>WEED – Weltwirtschaft, Ökologie &amp; Entwicklung<br>Weltladen Hailer<br>Weltladen-Dachverband<br>Weltladen Regenbogen Weilburg<br>Weltweiterdenken<br>Werkstatt Ökonomie<br>Wikirate<br>Women Engage for a Common Future – WECF<br>Yeşil Çember<br>Zero Waste Germany e.V.<br>Zukunftsstiftung Landwirtschaft / GLS Treuhand</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einzelpersonen:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Alberto Alemanno, Jean Monnet Professor of Law an der HEC Paris<br>Josef Baumüller, Postdoctoral Researcher an der Technischen Universität Wien<br>Jürgen Bering, Schwerpunktleitung bei Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V.<br>Katja Diehl, Mobilitätsexpertin und Autorin<br>Dr. Andreas Dimmelmeier, Postdoctoral Researcher an der Ludwig Maximilian Universität München<br>Hans-Josef Fell, Energy Watch Group<br>Lothar Frenz, Biologe und Autor<br>Michael Görg, Diakon<br>Johannes Heimrath, Publizist, Unternehmer und Umweltaktivist<br>Prof. Dr. Jeanette Hofmann, Gründungsdirektorin am Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft, Berlin<br>Yvonne Jamal, Gründerin und Vorstandsvorsitzende JARO Institut<br>Andrea Kämpf, Rechtsanwältin (Syndikusanwältin)<br>Dr. Holger Kämpf, Patentanwalt<br>Sebastian Klein, Unternehmer und Autor<br>Malte Koppe<br>Tanja Leinweber, Kreisrätin im Landkreis Tübingen<br>Niels G. Mede, Professor für Wissenschaftskommunikation, Universität Wageningen<br>Jörg Müller, Präsident des Oberlandesgerichts Karlsruhe<br>Luisa Neubauer, Autorin und Klimaaktivistin<br>Katharina Nocun, Autorin<br>Dr. Dieter Plehwe, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)<br>Prof. Dr. Andreas Rasche, Professor of Business in Society am Centre for Sustainability der Copenhagen Business School<br>Salome Saremi-Strogusch, Ex-Bundesverdienstkreuzträgerin<br>Dr. Felicitas Sommer, Rechts- und Technikanthropologin an der Technischen Universität München<br>Heinrich Strößenreuther, NGO-Gründer und Umweltaktivist<br>Jakob Thomä, CEO &amp; Gründer</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Dialogforum Mitteldeutschland: Gemeinsam stärker für fairen Handel und faire Beschaffung</title>
		<link>https://sachsen-kauft-fair.de/dialogforum-mitteldeutschland-gemeinsam-staerker-fuer-fairen-handel-und-faire-beschaffung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin_skf]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 10:07:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beiträge News]]></category>
		<category><![CDATA[Faire Beschaffung]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade Town]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 17. April 2026 wurde Leipzig zum Treffpunkt für engagierte Menschen aus Verwaltung und Zivilgesellschaft aus ganz Mitteldeutschland. Beim Dialogforum „Fairer Handel und Faire Beschaffung“ kamen Vertreterinnen aus Kommunen, Initiativen und Netzwerken zusammen, um sich über Strategien, Herausforderungen und konkrete Praxisbeispiele auszutauschen. Ein besonderer Mehrwert des Forums lag dabei in den vielfältigen Perspektiven: Teilnehmende erhielten...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vgblk-rw-wrapper limit-wrapper">
<p class="wp-block-paragraph">Am 17. April 2026 wurde Leipzig zum Treffpunkt für engagierte Menschen aus Verwaltung und Zivilgesellschaft aus ganz Mitteldeutschland. Beim Dialogforum „Fairer Handel und Faire Beschaffung“ kamen Vertreterinnen aus Kommunen, Initiativen und Netzwerken zusammen, um sich über Strategien, Herausforderungen und konkrete Praxisbeispiele auszutauschen. Ein besonderer Mehrwert des Forums lag dabei in den vielfältigen Perspektiven: Teilnehmende erhielten Einblicke aus den Verwaltungen in Leipzig, Bad Kröstitz und Weimar. Von struktureller Verankerung nachhaltiger Beschaffung, über niedrigschwelliger Bildungsarbeit bis hin zu gelebter Kooperation mit einer Partnerschaftskommune im globalen Süden wurde eine spannende Bandbreite von kommunaler Entwicklungspolitik aufgezeigt. Später wurden auch die zivilgesellschaftlichen Aktivitäten der Fair Trade Towns in Freiberg, Eibenstock, Saalfeld und Bad Tabarz vorgestellt, welche mit starken Netzwerken vor Ort und tollen, kreativen Aktionen die Sichtbarkeit für den Fairen Handel im ländlichen Raum stärken. Diese Bandbreite machte deutlich, wie unterschiedlich die Ansätze vor Ort sind – und wie viel dennoch voneinander gelernt werden kann.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben fachlichen Impulsen nahmen die Teilnehmenden vor allem eines mit: Inspiration. Neue Perspektiven, konkrete Projektideen und der Austausch mit Gleichgesinnten helfen dabei, das Gefühl des Alleinkämpfens in den Kommunen zu überwinden. Das Dialogforum zeigte, dass hinter vielen Einzelinitiativen ein starkes Netzwerk steht – und dass gemeinsames Handeln der Schlüssel für langfristige Veränderungen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den aktuell herausfordernden Zeiten für Zivilgesellschaft aber auch für Verwaltungen wurde eines besonders deutlich: Vernetzung und ausreichend Raum für Austausch sind Gold wert. Das Forum bot genau diesen Raum – für ehrliche Gespräche, gegenseitige Unterstützung und neue Kooperationen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das zentrale Fazit des Tages: In Mitteldeutschland passiert bereits viel mehr, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Zahlreiche Initiativen, Projekte und engagierte Einzelpersonen treiben den Fairen Handel und die faire Beschaffung voran. Gerade der Blick über die eigene Kommune hinaus eröffnete neue Perspektiven und machte Mut, bestehende Ansätze in der eigenen Stadt zu übertragen und weiterzuentwickeln. FAIRnetzt fällt es halt einfach einfacher am fairen Ball zu bleiben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung war eine Kooperation des Eine Welt e.V. Leipzig, des Entwicklungspolitischen Netzwerks Sachsen, des Eine Welt Netzwerks Sachsen-Anhalt und dem Eine Welt Netzwerk Thüringen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie wurde gefördert durch Engagement Global mit Ihrer Servicestelle Kommunen in der einen Welt mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Außerdem vom Katholischen Fond, von Brot für die Welt und von Fairtrade Deutschland.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
</div><!-- .vgblk-rw-wrapper -->]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sächsischer Fachtag Faire Beschaffung 2025</title>
		<link>https://sachsen-kauft-fair.de/saechsischer-fachtag-faire-beschaffung-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin_skf]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Oct 2025 13:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beiträge News]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Fachtag]]></category>
		<category><![CDATA[Faire Beschaffung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltige Beschaffung]]></category>
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					<description><![CDATA[Fachtag Faire Beschaffung 2025 – Strukturen und Prozesse in Stadtverwaltungen integrieren Nachhaltige Beschaffung erfordert vorausschauende Planung und eine klare Strategie. Mit einem fundierten, durchdachten Ansatz lässt sie sich gezielt und wirkungsvoll in der kommunalen Praxis verankern. Der Sächsische Fachtag für Faire Beschaffung 2025 widmet sich neben der Vermittlung von Grundlagen zur Bedeutung nachhaltiger Beschaffung dem...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vgblk-rw-wrapper limit-wrapper">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fachtag Faire Beschaffung 2025 – Strukturen und Prozesse in Stadtverwaltungen integrieren</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachhaltige Beschaffung erfordert vorausschauende Planung und eine klare Strategie. Mit einem fundierten, durchdachten Ansatz lässt sie sich gezielt und wirkungsvoll in der kommunalen Praxis verankern. Der Sächsische Fachtag für Faire Beschaffung 2025 widmet sich neben der Vermittlung von Grundlagen zur Bedeutung nachhaltiger Beschaffung dem besonderen Schwerpunkt, wie Kommunen entsprechende Strukturen und Prozesse in Stadtverwaltungen integrieren können. Praktische Einblicke aus verschiedenen sächsischen Kommunen werden im Rahmen einer Podiumsdiskussion vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Anschließend besteht die Möglichkeit zum Austausch mit den weiteren Teilnehmer:innen des Fachtags, sodass gemeinsame Erfahrungen geteilt und voneinander gelernt werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung ist <strong>kostenlos</strong>. Fahrtkosten können bei Bedarf übernommen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anmeldung bitte <strong>bis zum 18. November</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div class="wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-fe48e5de wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://einewelt-leipzig.de/event/fachtag-faire-beschaffung-2025/"><strong>Zur ANMELDUNG</strong></a></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">____________________________________________</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Datum</strong>: 20. November 2025</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Uhrzeit</strong>: 10-16 Uhr</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wo</strong>: Business Center Riesa Lauchhammerstraße 20, 01591 Riesa</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kooperationsveranstaltung vom</strong>:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Welt e.V. Leipzig</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen e.V. (ENS)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kompetenzstelle für Nachhaltige Beschaffung Sachsen Auftragsberatungsstelle Sachsen e.V.&nbsp; (<a href="https://www.knbsachsen.de/">https://www.knbsachsen.de/</a>)</p>



<p class="wp-block-paragraph">___________________________________________</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Details zu Programm und Inhalten sind auf der Veranstaltungsseite zu finden:</p>



<div class="wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-fe48e5de wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://einewelt-leipzig.de/event/fachtag-faire-beschaffung-2025/">Zur <strong>Veranstaltungsseite</strong></a></div>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Stellungnahme zum sächsischen Haushaltsentwurf</title>
		<link>https://sachsen-kauft-fair.de/stellungnahme-zum-saechsischen-haushaltsentwurf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin_skf]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2025 14:37:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beiträge News]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzstelle]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltige Beschaffung]]></category>
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					<description><![CDATA[Anfang April hat die sächsische Landesregierung ihren Entwurf zum Doppelhaushalt 2025/2026 vorgestellt. Als Allianz SACHSEN KAUFT FAIR haben wir dazu eine Stellungnahme an die Landtagsfraktionen versendet. Darin nehmen wir insbesondere Bezug zu geplanten Kürzungen der Mittel für die sächsische Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung. &#8222;Vor diesem Hintergrund kritisieren wir ausdrücklich, dass im aktuellen Haushaltsentwurf keine Mittel...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vgblk-rw-wrapper limit-wrapper">
<p class="wp-block-paragraph">Anfang April hat die sächsische Landesregierung ihren Entwurf zum Doppelhaushalt 2025/2026 vorgestellt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Allianz SACHSEN KAUFT FAIR haben wir dazu eine Stellungnahme an die Landtagsfraktionen versendet. Darin nehmen wir insbesondere Bezug zu geplanten Kürzungen der Mittel für die sächsische Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung.</p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#f0f0f0"><em>&#8222;Vor diesem Hintergrund kritisieren wir ausdrücklich, dass im aktuellen Haushaltsentwurf keine Mittel für die Fortführung der Kompetenzstelle vorgesehen sind. Dies hätte zur Folge, dass gerade erst aufgebaute Strukturen und wertvolle Kompetenzen unwiederbringlich verloren gingen. Wir fordern daher eine dauerhaft gesicherte Finanzierung der Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung in Sachsen auf dem Niveau des vergangenen Doppelhaushalts.&#8220;</em></p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#ffffff00"></p>


</div><!-- .vgblk-rw-wrapper -->
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<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link has-text-color has-background has-link-color wp-element-button" href="https://sachsen-kauft-fair.de/wp-content/uploads/2025/05/20250505_SKF_Stellungnahme_Finanzierung-KNB-Sachsen.pdf" style="color:#f1ce1c;background-color:#3f5062">Zur Stellungnahme</a></div>
</div>
<div class="vgblk-rw-wrapper limit-wrapper">


<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Sächsischen Fairtrade-Towns haben sich in einem Appell zu den geplanten Kürzungen geäußert und fordern den Erhalt der Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>


</div><!-- .vgblk-rw-wrapper -->
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<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link has-text-color has-background has-link-color wp-element-button" href="file:///home/oem/Downloads/20250429_Appell_der_Fairtradetowns_-_Erhalt_der_KNB_Sachsen_CDU-2.pdf" style="color:#f1ce1c;background-color:#3f5062">Appell der Sächsischen Fairtrade-Towns</a></div>
</div>
<div class="vgblk-rw-wrapper limit-wrapper">


<p class="wp-block-paragraph">  </p>



<div style="height:126px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">  </p>



<p class="wp-block-paragraph">  </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
</div><!-- .vgblk-rw-wrapper -->]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rolle Rückwärts – Keine Nachhaltige Beschaffung im sächsischen Koalitionsvertrag</title>
		<link>https://sachsen-kauft-fair.de/rolle-rueckwaerts-keine-nachhaltige-beschaffung-im-saechsischen-koalitionsvertrag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin_skf]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jan 2025 15:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beiträge News]]></category>
		<category><![CDATA[Koalitionsvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltige Beschaffung]]></category>
		<category><![CDATA[Vergabegesetz]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Koalitionsvertrag der sächsischen Landesregierung von CDU und SPD von Dezember 2024 trägt den Titel : MUTIG NEUE WEGE GEHEN. IN VERANTWORTUNG FÜR SACHSEN. Doch wie steht es um die Verantwortung in Bezug auf Umwelt und sozial gerechte Arbeit? Durch die öffentliche Beschaffung hat der Freistaat in diesen Feldern einen großen Einfluss darauf was und...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vgblk-rw-wrapper limit-wrapper">
<p class="wp-block-paragraph">Der Koalitionsvertrag der sächsischen Landesregierung von CDU und SPD von Dezember 2024 trägt den Titel : MUTIG NEUE WEGE GEHEN. IN VERANTWORTUNG FÜR SACHSEN.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch wie steht es um die Verantwortung in Bezug auf Umwelt und sozial gerechte Arbeit?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die öffentliche Beschaffung hat der Freistaat in diesen Feldern einen großen Einfluss darauf was und unter welchen Bedingungen produziert wird und welche Auswirkungen auf die Umwelt entstehen. Bei der Vergabe von Aufträgen durch die öffentliche Hand sollten daher Kriterien für die Umweltverträglichkeit und soziale Normen zum Standard werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Koalitionsvertrag legt stattdessen den Fokus ganz auf den Bürokratieabbau. Dies ist auf den ersten Blick ein unterstützungswertes Ziel – Vergabeverfahren sollten wo es möglich ist entschlackt, vereinfacht und digitalisiert werden. Bürokratieabbau darf jedoch nicht als Vorwand dienen, um Sozial- und Umweltstandards zurück zu schrauben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiter findet sich Koalitionsvertrag folgende Formulierung:<br><em>„Wir verzichten darüber hinaus auf weitere vergabefremde Kriterien“.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einordnung von sozialen und umweltbezogenen Kriterien als „vergabefremd“ widerspricht der geltenden Rechtslage der Vergabe. Bereits seit 2014, mit Verabschiedung der EU-Richtlinie 2014/24/EU ist klar, dass sowohl ökologische als auch soziale Anforderungen an den Beschaffungsgegenstand gestellt werden können. Dies wurde im deutschen Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) verankert. Soziale und ökologische Kriterien sind keineswegs „vergabefremd“, sondern vielmehr legitimes Mittel zur Bewertung der Wirtschaftlichkeit eines Produkts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu begrüßen ist hingegen die geplante Verankerung eines Vergabemindestlohns im sächsischen Vergabegesetz in Höhe von 15 Prozent über dem gesetzlichen Mindestlohn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir erwarten von der neuen Landesregierung bei der geplanten Novellierung des sächsischen Vergabegesetzes die Anforderungen an die faire und nachhaltige Beschaffung zu berücksichtigen, damit Nachhaltigkeit das neue Normal wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anforderungen der Allianz SACHSEN KAUFT FAIR bei der Vergabe öffentlicher Aufträge sind hier zusammengefasst:</p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>



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		<title>Appell zur Vergaberechtsreform</title>
		<link>https://sachsen-kauft-fair.de/appell-zur-vergaberechtsreform/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin_skf]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Oct 2024 14:13:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beiträge News]]></category>
		<category><![CDATA[Vergabegesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Vergaberecht]]></category>
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					<description><![CDATA[Die öffentliche Hand in Deutschland gibt pro Jahr schätzungsweise ca. 500 Mrd. Euro für den Einkauf von Waren und Dienstleistungen aus (OECD 2019).Zivilgesellschaftliche Organisationen setzen sich seit Jahren dafür ein, dass diese Einkaufsmacht genutzt wird, um von Unternehmen die Einhaltung von Menschenrechten, Sozialstandards und Umweltnormen einzufordern. Fairtrade-Towns-Gruppen und andere Initiativen versuchen, ihre Kommunen zu einer...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vgblk-rw-wrapper limit-wrapper">
<p class="wp-block-paragraph">Die öffentliche Hand in Deutschland gibt pro Jahr schätzungsweise ca. 500 Mrd. Euro für den Einkauf von Waren und Dienstleistungen aus <a href="https://www.oecd.org/de/publications/2019/08/public-procurement-in-germany_2e617775.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">(OECD 2019)</a>.<br>Zivilgesellschaftliche Organisationen setzen sich seit Jahren dafür ein, dass diese Einkaufsmacht genutzt wird, um von Unternehmen die Einhaltung von Menschenrechten, Sozialstandards und Umweltnormen einzufordern. Fairtrade-Towns-Gruppen und andere Initiativen versuchen, ihre Kommunen zu einer sozial-verantwortlichen und nachhaltigen Beschaffung zu bewegen. Vorreiterstädte wie Bremen, Dortmund, Köln, München, Hamburg und Berlin haben bereits gezeigt, dass eine nachhaltige Beschaffung von Produkten wie Arbeitsbekleidung, Lebensmitteln, Computern und Spielwaren möglich ist. Doch in der Breite wird das Potential noch nicht genutzt, weil es keine einheitlichen Regelungen für die Bundes-, Länder und kommunale Ebene gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung arbeitet derzeit an einer Reform des Vergaberechts. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um Menschenrechts- und Umweltstandards verpflichtend in den öffentlichen Einkauf zu integrieren. Ob Spielzeug für Kitas, IT für Behörden oder Lebensmittel für öffentliche Kantinen – der Einkauf der öffentlichen Hand muss nachhaltig und sozial gerecht gestaltet werden!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt <strong>über 70 zivilgesellschaftliche Organisationen, 15 (Ober)Bürgermeister*innen sowie zahlreiche Unternehmen, Verbände, Zertifizierungsorganisationen und Expert*innen</strong> fordern in dem Appell die Bundesregierung auf, gesetzlich verpflichtende Vorgaben für die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltnormen beim Einkauf von Bund, Ländern und Kommunen einzuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hier ist der Appell nachzulesen:</strong></p>



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<div class="wp-block-button is-style-fill"><a class="wp-block-button__link has-luminous-vivid-amber-color has-text-color has-background has-link-color wp-element-button" href="https://www.ci-romero.de/wp-content/uploads/2024/10/2024_CIR-Appell_OeB_Final.pdf" style="background-color:#19180e">Appell für einen verpflichtenden nachhaltigen Einkauf von Bund, Ländern und Kommunen</a></div>
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<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wettziel übertroffen: 3055 Menschen in Mitteldeutschland haben fair gefrühstückt!</title>
		<link>https://sachsen-kauft-fair.de/wettziel-uebertroffen-3055-menschen-in-mitteldeutschland-haben-fair-gefruehstueckt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin_skf]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Oct 2024 10:07:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beiträge News]]></category>
		<category><![CDATA[Fairer Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Faires Frühstück]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade Town]]></category>
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					<description><![CDATA[„Initiative Fairer Handel in Mitteldeutschland“ übertrifft ihr Wettziel deutlich 1000 Menschen für ein faires Klimafrühstück zu gewinnen war das Ziel, am Ende wurden es über 3000 Beteiligte. Initiativen aus dem Erzgebirge waren am Erfolg maßgeblich beteiligt. Mit einer zweiwöchigen Frühstücks-Wette im September machte die „Initiative Fairer Handel in Mitteldeutschland&#8220; Geschmack auf fair gehandelte Produkte aus...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vgblk-rw-wrapper limit-wrapper">
<p class="wp-block-paragraph">„<strong>Initiative Fairer Handel in Mitteldeutschland“ übertrifft ihr Wettziel deutlich</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>1000 Menschen für ein faires Klimafrühstück zu gewinnen war das Ziel, am Ende wurden es über 3000 Beteiligte. </strong><strong>Initiativen aus dem Erzgebirge waren am Erfolg maßgeblich beteiligt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit einer zweiwöchigen Frühstücks-Wette im September machte die „Initiative Fairer Handel in Mitteldeutschland&#8220; Geschmack auf fair gehandelte Produkte aus dem globalen Süden. In über 50 Städten in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt haben 3055 Personen&nbsp;an insgesamt 97 Frühstücken&nbsp;teilgenommen. </strong><strong>Die ursprüngliche Wette „1000 Menschen frühstücken fair – Wetten, dass?!“ wurde damit deutlich übererfüllt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die 1. Mitteldeutsche Fairtrade-Wette fand während der jährlich Fairen Woche vom 13. bis 27. September statt. Schon lange vor Beendigung des Aktionszeitraums stand fest: die angestrebten 1000 Teilnehmenden sind erreicht. Hauptkoordinatorin Lisa Szalai, vom Eine Welt Netzwerk Thüringen, ist immer noch völlig überwältigt von dem Erfolg: „Ich hätte nie im Leben gedacht, dass wir so viele Menschen dafür gewinnen können ein Zeichen für globale Gerechtigkeit und Fairen Handel zu setzen. Am Ende waren es ja 2926“ Die Fair-Handels-Beraterin für Thüringen ergänzt: „Täglich sind bei mir unzählige Mails sowie Anrufe eingegangen und das häufig auch aus kleineren Städten, was mich besonders freut.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einer dieser Städte die einen erheblichen Anteil am Erfolg hatten ist Eibenstock. In keiner anderen Stadt gab es während der beiden Aktionswochen mehr Veranstaltungen, an denen man teilnehmen konnte. „Es freut mich, dass sich in unserer Bergstadt so viele Menschen für ein solches faires Frühstück gewinnen lassen. Nachdem wir im vergangenen Jahr bereits eine Schokoladenwette gegen alle anderen sächsischen Städte gewinnen konnten, haben wir uns auch diesmal nicht lumpen lassen,“ sagt Birgit Mädler, Mitglied der Eibenstocker Fairtrade Town-Gruppe. Neben Aktionen in der Diakoniestation der Kirchgemeinden Eibenstock und Umgebung, im Vereinshaus oder dem Weltladen, hat sich auch der Regionalladen Regine an der Aktion beteiligt. Hier wurden Tische vor dem Laden aufgebaut und dann haben 50 Leute regionale und faire Aufstriche von weiter her verkostet. Die Rolligruppe der evangelischen Kirche hat bei ihrem monatlichen Treffen im Gemeindehaus neben dem Frühstück noch einige Informationen zum Kaffeeanbau und wie die Menschen in den Anbaugebieten vom Fairen Handel profitieren, erfahren. Anschließend kauften sie noch einige Produkte ein. „Worten Taten folgen zu lassen, dass finde ich besonders positiv. Wir haben es selbst in der Hand, wie die Arbeitsbedingungen in der Kakaoproduktion Westafrikas oder auf Kaffeeplantagen Lateinamerikas sind,“ zeigt sich Birgit Mädler überzeugt. Schön war auch, dass sich auf Grund privater Initiativen, zum Beispiel die Mitarbeiter der Apotheke zu einem fairen Frühstück zusammengefunden haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch auch in anderen Städten gab es zahlreiche Aktion. In Zwönitz beteiligte sich der Miteinander e.V., in Aue ein Stadtteiltreff und in Freiberg einige Büros der Stadtverwaltung. In Wernigerode fand die größte Einzelaktion statt. Hier nahmen 245 Schüler und Schülerinnen der Sekundarschule Thomas Müntzer teil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine besondere Aktion gab es auch im gerade einmal gut 1300 Einwohner zählenden Beuren im thüringischen Eichsfeld. An der dortigen Montessorischule wurde auch inhaltlich zum Thema Ernährung gearbeitet und die Zutaten für das Essen von Schülerinnen und Schülern selbst geschnippelt. Auch Bürgermeister, Pfarrer und der kleine Weltladen des Dorfes waren bei der Aktion dabei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob und was für eine Aktion es im nächsten Jahr geben wird, da hält sich die „Initiative Fairer Handel in Mitteldeutschland“ noch bedeckt. Nach dem tollen Erfolg in diesem Jahr gibt es jedenfalls zahlreiche Teilnehmende die sich eine Wiederholung wünschen. In diesem Jahr waren Kaffee, Schokoladenaufstrich, Tee, Saft und Marmelade die beliebtesten Produkte bei den fairen Frühstücken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Produkte, die das Fair Trade-Siegel tragen, garantieren den Bauern und Bäuerinnen in Entwicklungsländern ein besseres Einkommen und ein Verbot der ausbeuterischen Kinderarbeit. Zudem können sie mit einem bewussten Konsum einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Besonders in den ärmeren Ländern des Globalen Südens sind die Folgen des Klimawandels bereits heute spürbar – ein weiterer Grund, den Fairen Handel zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einblicke in die Aktionen einzelner Städte:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://www.leipzig-handelt-fair.de/themen/thema/initiative-fairer-handel-mitteldeutschland-uebertrifft-ihr-wettziel-deutlich" data-type="link" data-id="https://www.leipzig-handelt-fair.de/themen/thema/initiative-fairer-handel-mitteldeutschland-uebertrifft-ihr-wettziel-deutlich">Leipzig</a> </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://la-dresden.de/2024/09/17/wir-haben-mitgemacht-beim-fairen-klimafruehstueck/">Dresden</a>  </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="https://www.diakoniestation-eibenstock.de/neuigkeiten/1000-menschen-fruehstuecken-fair-wetten-dass-auch-wir-beteiligten-uns-an-der-mitteldeutschen-fair-trade-wette/">Eibenstock</a></strong></p>



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		<item>
		<title>Stellungnahme zum Referentenentwurf des sächsischen Vergabegesetzes</title>
		<link>https://sachsen-kauft-fair.de/stellungnahme-zum-referentenentwurf-des-saechsischen-vergabegesetzes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin_skf]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 May 2024 14:18:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beiträge News]]></category>
		<category><![CDATA[Vergabegesetz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sachsen-kauft-fair.de/?p=45121</guid>

					<description><![CDATA[Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr hat einen Referentenentwurf eines Gesetzes über die Vergabe öffentlicher Aufträge im Freistaat Sachsen („Sächsisches Vergabegesetz“) veröffentlicht. Als Allianz SACHSEN KAUFT FAIR begrüßen wir prinzipiell den Vorstoß des Kabinetts die Gesetzes-Novellierung auf den Weg zu bringen. Dieser Schritt ist lang überfällig und bereits im Koalitionsvertrag verankert. Einige Punkte...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vgblk-rw-wrapper limit-wrapper">
<p class="wp-block-paragraph">Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr hat einen Referentenentwurf eines Gesetzes über die Vergabe öffentlicher Aufträge im Freistaat Sachsen („Sächsisches Vergabegesetz“) veröffentlicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Allianz SACHSEN KAUFT FAIR begrüßen wir prinzipiell den Vorstoß des Kabinetts die Gesetzes-Novellierung auf den Weg zu bringen. Dieser Schritt ist lang überfällig und bereits im Koalitionsvertrag verankert. Einige Punkte im Gesetzesentwurf weißen in eine richtige Richtung: so werden erstmals in Sachsen Tariftreue-Regelungen, ein vergabe-spezifischer Mindestlohn, die ILO-Kernarbeitsnormen und Kriterien des fairen Handels, Lebenszykluskosten sowie weitere Umweltaspekte und soziale Kriterien im Entwurf berücksichtigt. Jedoch werden bestehende Handlungsräume zur Verankerung sozialer und ökologischer Aspekte nur ansatzweise genutzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kritisch zu betrachten sind die weitgehende Freiwilligkeit und die großzügigen Ausnahmeregelungen für die kommunalen Auftraggeber. Diese weitgehenden Ausnahmen stehen dem Ziel, die Beschaffung nachhaltig auszurichten, entgegen. Durch die Freiwilligkeit in der Anwendung sozialer und umweltbezogener Aspekte werden keinerlei Anreize für die Änderung der bisherigen Beschaffungspraxis geschaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um faire und nachhaltige Beschaffung als Standard in der Vergabe zu etablieren braucht es eine klare rechtliche Grundlage, die dieser Entwurf nur in Ansätzen liefert.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:28px">➡️ <strong><a href="https://sachsen-kauft-fair.de/wp-content/uploads/2024/05/20240521_SKF_Stellungnahme_Vergabegesetz.pdf">Stellungnahme als PDF</a></strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-dots"/>



<div style="height:18px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
</div><!-- .vgblk-rw-wrapper -->]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Netzwerktreffen Dresden fair.wandeln</title>
		<link>https://sachsen-kauft-fair.de/netzwerktreffen-dresden-fair-wandeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin_skf]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Apr 2024 12:56:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beiträge News]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden fair.wandeln]]></category>
		<category><![CDATA[Fairtrade Town]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sachsen-kauft-fair.de/?p=45104</guid>

					<description><![CDATA[Das Bündnis Dresden fair.wandeln lud Ende März zum einer Vernetzungs-Veranstaltung ins Dresdner Rathaus ein, um über Entwicklungen im fairen Handel und einer nachhaltige Beschaffung der Landeshauptstadt zu informieren.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vgblk-rw-wrapper limit-wrapper">
<p class="wp-block-paragraph">Wie steht es um den fairen Handel in Dresden? Das <a href="https://www.fairtrade-towns.de/fairtrade-towns/stadt/dresden">Bündnis <strong>Dresden fair.wandeln</strong></a> lud am 20.03.2024 zum einer Vernetzungs-Veranstaltung ins Dresdner Rathaus ein, um über Entwicklungen im fairen Handel und einer nachhaltige Beschaffung der Landeshauptstadt zu informieren. Seit 2017 trägt die Stadt Dresden den Titel „Fairtrade Town“ und konnte diesen Titel 2023 erfolgreich verlängern. Der Einladung folgten Vertreter:innen aus den Bereichen Einzelhandel, Kultur, Kirchen, Universitäten, Zivilgesellschaft, Stadtverwaltung und dem Dresdner Stadtrat.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„<em>Die breite Beteiligung zeigt: fairer Handel ist für alle relevant. In vielen Dresdner Institutionen im Kulturbereich, den Universitäten, und städtischen Unternehmen wird faire und nachhaltige Beschaffung zunehmend zum Thema</em>. <em>Doch hier gibt es noch viel Luft nach oben, etwa bei Arbeitskleidung, Sportbällen oder nachhaltigem Catering zu öffentlichen Veranstaltungen.</em>“</p>
<cite><strong>Georg Clauß</strong>, Sprecher des Bündnis Dresden fair.wandeln</cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„<em>In der Landeshauptstadt Dresden werden Aspekte der Nachhaltigkeit sowie diesbezügliche Kriterien und Inhalte bereits in einigen Bereichen bei der Beschaffung und Vergabe berücksichtigt. Diese guten Beispiele wollen wir vertiefen, auf andere Bereiche übertragen und insgesamt sichtbarer machen. Dafür werden wir im Zentralen Vergabebüro unsere Verwaltungsmitarbeitenden verstärkter schulen, um noch zielgerichteter zur Anwendung fairer und nachhaltiger Kriterien im Beschaffungsprozess beraten zu können.“</em></p>
<cite><strong>Doreen Behrendt, </strong>Leiterin des Zentralen Vergabebüros der Landeshauptstadt Dresden</cite></blockquote>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>„Für die Umsetzung nachhaltiger Beschaffung braucht es in Dresden ein entschlossenes politisches Handeln und die Freigabe bestehender Budgets. Am Beispiel <a href="https://www.leipzig-handelt-fair.de/">Leipzig</a> können wir lernen, wie die stetige Kooperation von Verwaltung und Zivilgesellschaft Früchte trägt.“</em></p>
<cite><strong>Julia Leuterer</strong>, Geschäftsführerin der Lokalen Agenda Dresden</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bündnis Dresden fair.wandeln setzt sich dafür ein, den fairen Handel und nachhaltigen Konsum auf lokaler Ebene zu fördern. So wurde neben <a href="https://www.einewelt-sachsen.de/gerecht-schmeckt-besser-erster-fair-produzierter-dresden-kaffee/"><strong>fairem Stadtkaffee</strong></a> und fairer Stadtschokolade gemeinsam mit anderen Initiativen auch der Dresdner Nachhaltigkeitsstadtplan <a href="https://www.fairplant-dresden.de/"><strong>Dresden FairPlant</strong></a> ins Leben gerufen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Thema nachhaltige Beschaffung steht nicht nur in Dresden auf der Tagesordnung. Die sächsische Landesregierung hat vor kurzem einen Entwurf für die Novellierung des sächsischen Vergabegesetzes vorgelegt. Die Allianz <a href="https://sachsen-kauft-fair.de/">SACHSEN KAUFT FAIR</a> setzt sich für die Berücksichtigung ökologischer und sozialer Kriterien bei dem Einkauf von Landes- und Kommunalverwaltungen, Kirchgemeinden und kirchlichen Einrichtungen ebenso wie öffentlichen Institutionen und staatlichen Unternehmen in Sachsen ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Dresden fair.wandeln</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://www.fairtrade-towns.de/fairtrade-towns/stadt/dresden">Bündnis Dresden fair.wandeln</a> engagiert sich seit 2016 für Fairen Handel und nachhaltigen Konsum auf lokaler Ebene. Die Initiative wird getragen durch eine Steuerungsgruppe, die sich aus Vertreter:innen der Stadtverwaltung, Einzelhandel, Gastronomie, Zivilgesellschaft, Kirche und Politik zusammensetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kontakt</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ansprechpartner: Georg Clauß<br>Mail: <a href="mailto:fairkauf@einewelt-sachsen.de">info@dresden-fairwandeln.de</a><br>Web: <a href="https://www.fairtrade-towns.de/fairtrade-towns/stadt/dresden">www.dresden-fairwandeln.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
</div><!-- .vgblk-rw-wrapper -->]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neues Vergabegesetz kommt – mit Verzögerung</title>
		<link>https://sachsen-kauft-fair.de/ein-neues-vergabegesetz-kommt-mit-verzoegerung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin_skf]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Mar 2024 13:15:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beiträge News]]></category>
		<category><![CDATA[Vergabegesetz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sachsen-kauft-fair.de/?p=45097</guid>

					<description><![CDATA[Die Novellierung des Sächsischen Vergabegesetzes hat die nächste Hürde genommen. Das Sächsische Kabinett hat Ende Februar einen Gesetzentwurf verabschiedet und damit den Weg frei gemacht für das Anhörungs- und ein Beteiligungsverfahren. Laut Martin Dulig, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, gilt hier „Sorgfalt vor Eile“. Verbände, Kammern und Gewerkschaften sind aufgerufen im Beteiligungsportal bis zum...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vgblk-rw-wrapper limit-wrapper">
<p class="wp-block-paragraph">Die Novellierung des Sächsischen Vergabegesetzes hat die nächste Hürde genommen. Das Sächsische Kabinett hat Ende Februar einen Gesetzentwurf verabschiedet und damit den Weg frei gemacht für das Anhörungs- und ein Beteiligungsverfahren. Laut Martin Dulig, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, gilt hier „Sorgfalt vor Eile“. Verbände, Kammern und Gewerkschaften sind aufgerufen im <a href="https://buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/smwa/beteiligung/themen/1040216"><strong>Beteiligungsportal</strong></a> bis zum 21.05.204 zum Gesetzentwurf Stellung zu nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit wird deutlich: eine Verabschiedung  des Gesetzes ist in dieser Legislaturperiode kaum noch möglich. Diese Verzögerung ist auf den starken Gegenwind aus Richtung der sächsischen CDU zurückzuführen, die sich in den letzten Wochen deutlich gegen ein modernisiertes Vergabegesetz ausgesprochen hat, unter anderem in einer <a href="https://www.cdu-fraktion-sachsen.de//aktuelles/meldungen/detail/neuer-podcast-85-gute-gruende-gegen-das-neue-vergabegesetz/">Folge des </a><strong><a href="https://www.cdu-fraktion-sachsen.de//aktuelles/meldungen/detail/neuer-podcast-85-gute-gruende-gegen-das-neue-vergabegesetz/">Fraktionseigenen Podcast</a>s</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Reaktion hat der DGB Sachsen ein übersichtliches FAQ mit den wichtigsten Informationen zur Notwendigkeit eines Vergabegesetzes, die rechtlichen Grundlagen und den aktuellen Diskussionsstand erstellt:<br><a href="https://sachsen.dgb.de/-/8jL"><strong>FAQ Vergabegesetz in Sachsen</strong></a></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><em>„Wir werden uns den aktuellen Gesetzentwurf genau ansehen und prüfen inwiefern mit diesem Gesetz faire, soziale und ökologische Kriterien zum Standard für die öffentliche Beschaffung in Sachsen werden.“</em></p>
<cite><em>Georg Clauß, Koordinator der Allianz „Sachsen kauft fair“</em></cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Positiv zu bewerten ist die neu eingerichtete sächsische Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung, angegliedert an die Auftragsberatungsstelle e.V. (ABSt), die seit Anfang des Jahres Kommunen und Unternehmen berät. Im kostenfreien <a href="https://www.abstsachsen.de/seminare/"><strong>Weiterbildungs-Angebot</strong></a> gibt es zahlreiche Schulungen zu fairer und nachhaltiger Beschaffung in der Praxis.</p>
</div><!-- .vgblk-rw-wrapper -->]]></content:encoded>
					
		
		
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