– Nachhaltiges Verwaltungshandeln in der Praxis –

Staatliche Stellen in Deutschland beschaffen jährlich Dienstleistungen und Güter im Wert von ca. 350 Milliarden Euro. Dabei entfallen knapp Zwei-Drittel auf die Kommunen. Diese Marktmacht soll nach Willen des EU- und Bundesgesetzgebers auch dazu genutzt werden, um strategische Nachhaltigkeitsziele wie faire Arbeitsbedingungen und Umweltschutz zu erreichen.

Faire und ökologische Produktalternativen sind für zahlreiche Güter erhältlich und stehen den konventionellen Angeboten in Preis und Qualität nicht nach. Die öffentliche Hand in Sachsen nutzt das Potential einer nachhaltigen Vergabe bisher nur punktuell. Rechtsicherheit und praxistaugliche Anwendungskenntnisse können den Beschafferinnen und Beschaffern dabei mehr Sicherheit geben.

Im Rahmen des sächsischen Vergabefachtags für sozial-verantwortliche Beschaffung zeigen wir, dass die Berücksichtigung sozialer Aspekte bei Vergabeverfahren in keinem Widerspruch zu einem schlanken und rechtssicherem Verfahren steht. Neben einer juristischen Einführung wird an Hand von konkreten Ausschreibungen und Beispielen das Thema praxisnah dargestellt.

Die Veranstaltung findet am 14.07. von 10:00 – 14:45 Uhr digital statt und ist für die Teilnehmenden kostenlos. Weitere Informationen finden Sie hier.