Sachsen gehört zu den wenigen Bundesländern, das kein Vergabegesetz mit sozialen und ökologischen Kriterien für die öffentliche Auftragsvergabe hat. Das heißt: Es wird bei der Vergabe öffentlicher Aufträge nicht berücksichtigt, ob Tariflöhne oder vergabespezifische Mindestlöhne gezahlt werden,
Lebenszykluskosten berücksichtigt oder die ILO-Kernarbeitsnormen eingehalten werden.

In Sachsen entscheidet allein der Preis darüber, wer den Zuschlag auf eine
Ausschreibung erhält. Doch was bedeutet das in der Praxis? Warum geht die Mehrheit der Bundesländer einen anderen Weg und verbindet soziale und ökologische Kriterien mit der Vergabe?

Und wie bewerten die Parteien in Sachsen das aktuelle Vergabegesetz? Diese und weiter Fragen wollen wir gemeinsam durch einen Vortrag und eine Podiumsdiskussion mit Politikern aller Couleur besprechen.

Das Programm finden Sie hier: „Öffentliche Vergaben in Sachsen … geht das nicht auch anders?“