Der globale Anstieg des Hähnchenfleischverbrauchs und das Streben nach dem neusten iPhone, der Markenjeans und dem größten Auto verbinden Menschen überall auf der Welt. Die Analyse von Brot für die Welt erläutert am Beispiel Fleisch, Kleidung und Autos die Auswirkungen globaler Wertschöpfungsketten für Menschen, Tiere und Natur. Deutlich werden dabei erste dringend benötigte Schritte hin zu einem Umbau der globalen Wirtschaftsstrukturen: Nach Jahrzehnten der wirtschaftsfreundlichen Deregulierung des internationalen Handels brauchen wir einen stärkeren transnationalen Ordnungsrahmen. Den Menschen- und Umweltrechtsabkommen fehlt es bisher an entsprechenden Kontroll- und durchsetzungsfähigen Sanktionsorganen. Dadurch agieren die transnationalen Unternehmen in einem fast rechtsfreien Raum. Selbst bei schwersten Menschenrechtsverletzungen und Umweltverstößen ist es kaum möglich, beispielsweise deutsche Unternehmen haftbar zu machen.

Analyse: Mein Auto. Mein Haehnchen. Mein Kleid.