Der Rohstoffkonsum der öffentlichen Hand in 2011 betrug 13% der gesamten Inanspruchnahme der deutschen Endnachfrage und wurde vor allem durch die öffentliche Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherungen, das Gesundheitswesen, weiterverarbeitete Produkte aus fossilen Energieträgern und Bildungsleistungen beansprucht. Die mengenmäßig wesentlichen Produktgruppen waren dabei Bergbau und Bauwesen (100 Mill. t), z. B. für Gebäude, Biomasse (45 Mill. t), z. B. für staatliche Essensversorgung und Papierprodukte, sowie Metalle und Mineralien (43 Mill. t), z. B. für Fahrzeuge, Maschinen und IT.

Weitere Details liefert die Studie des UBA „Die Nutzung natürlicher Ressourcen – Bericht für Deutschland 2016“. In 2010 wurde durch die Bundesregierung ein Maßnahmeprogramm beschlossen, dass den Einkauf ressourceneffizienter Produkte und Dienstleistungen durch die öffentliche Hand fördern soll. Dazu gibt es auch einen entsprechenden Monitoringbericht.