Mit der Berechnung der Lebenszykluskosten werden alle bei der Rohstoffgewinnung, der Herstellung, dem Gebrauch und der Entsorgung entstehenden Kosten eines Produktes oder einer Dienstleistung ermittelt, das Umweltbundesamt stellt zur Berechnung der Lebenszykluskosten diverse Tools und Informationen bereit. Dies ermöglicht der öffentlichen Hand, ihre Vergabeentscheidung nach dem tatsächlich wirtschaftlichsten Angebot und nicht, wie bisher, nach dem preisgünstigsten Angebot, meist verbunden mit negativen Folgekosten, zu treffen. Mit der Einbeziehung der Lebenszykluskosten in das Vergabeverfahren können umweltfreundliche Innovationen, Produkte und Dienstleistungen gefördert und Umweltbelastungen verringert werden.

Bedeutsam sind in diesem Zusammenhang auch die Möglichkeiten zur Minderung des Ressourcenverbrauchs. Empfehlenswert im Rahmen der Beschaffung sind vor allem langlebige, reparaturfreundliche oder wiederverwendbare Produkte.

Das Kompetenzzentrum innovative Beschaffung stellt ebenso einen sogenannten Lebenszyklus-Tool-Picker, eine Auswahlhilfe zur Berechnung von Lebenszykluskosten, bereit.