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Ansprechpartnerin:
Manja Sellenthin
Abt. Wirtschafts- und Strukturpolitik
Schützenplatz 14, 01067 Dresden
Tel. 0351 – 8633 114
manja.sellenthin[at]dgb[punkt]de

Der DGB Sachsen ist Gründungsmitglied der Allianz Sachsen kauft fair, weil wir der Auffassung sind, dass dem Freistaat Sachsen und den sächsischen Kommunen als öffentlicher Auftraggeber eine besonderen Vorbildrolle in ihrem Einkaufs- und Beschaffungsverhalten zukommt. Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge sollte es aus unserer Sicht um eine nachhaltige Verwendung von Steuergeldern stehen.

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Der öffentliche Auftraggeber hat ein demokratisch legitimiertes Interesse, die öffentliche Auftragsvergabe als politisches Lenkungsinstrument für gesellschaftlich erstrebenswerte soziale und ökologische Ziele einzusetzen. Dabei geht es aus gewerkschaftlicher Perspektive insbesondere um den Schutz der Marktteilnehmer vor Preisunterbietung durch Lohndumping und durch Unterlaufen hiesiger und internationaler arbeits- und sozialrechtlicher Standards – z.B. durch Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohnes, durch Tariftreue, durch die Durchsetzung des Prinzips gleicher Löhne für gleiche Arbeit, durch Verhinderung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung und durch eine effektive Kontrolle dieser Standards. Dies schützt im Ergebnis auch den Sozialstaat, der weniger Sozialtransfers zur Ergänzung nicht existenzsichernder Löhne von Beschäftigten auszahlen muss. Durch auskömmliche Löhne der Beschäftigten steigen zudem die Ein-nahmen der Sozialversicherungen. Altersarmut wird verhindert. Bestehende Ungleichheiten in der Gesellschaft können auf diese Art abgebaut werden. In Sachsen gilt leider immer noch, das billigste Angebot bekommt den Zuschlag.

Ansprechpartner:
Bischöfliches Ordinariat
Referat Weltkirche und Umwelt
Ulrich Clausen
Käthe-Kollwitz-Ufer 84, 01309 Dresden
ulrich.clausen[at]ordinariat-dresden[punkt]de

Papst Franziskus hat in seiner Enzyklika „Laudato si“ einen Bogen von der Dankbarkeit für das Geschenk der Schöpfung über die Sorge um den Zustand unserer Umwelt bis hin zum Auftrag entsprechende Handlungsweisen zu entwickeln geschlagen. Um der Menschen willen, müssen wir uns nachhaltig, sozial und ökologisch Verhalten. Dies gilt vor allem für uns im wirtschaftlich starken Norden. In der neugebauten Leipziger Propsteikirche werden neue Richtlinien zur sogenannten Beschaffung angewendet. Sparsam und regional haben immer mehr Vorzug vor billig.

Ansprechpartnerin:
Antonia Mertsching
Kreuzstraße 7, 01067 Dresden
Tel. 0351 – 492 3361
Fax: 0351 – 492 3360
fairkauf[at]einewelt-sachsen[punkt]de

Das ENS setzt sich seit über 20 Jahren für die Menschenrechte ein, da diese regelmäßig von Staaten und Unternehmen verletzt werden. Unsere Arbeit besteht darin, zum Einen die Verstöße aufzudecken, indem wir Recherchen in der Textilindustrie in Südosteuropa aufgeben, zum Anderen nutzen wir die Ergebnisse, um Staaten und Unternehmen an ihre menschenrechtliche Sorgfaltspflicht zu erinnern und ihre Verantwortung wahrzunehmen.

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Im Bereich der öffentlichen Beschaffung tritt der (Frei-)Staat bzw. die Kommunen als Großkonsument*in auf und wir sehen es als unsere Aufgabe, für das Recht der Menschen zu streiten, die hier nicht dafür einstehen können und die durch die gängige Handelspraxis stark benachteiligt werden.

 

 

Unser Engagement für eine gerechtere Welt bezieht sich in diesem Bereich auf die Vollziehung von Menschen- und Arbeitsrechten, indem beim Einkauf der öffentlichen Hand nicht nur nach Preis und Qualität gefragt wird, sondern auch nach den Herstellungsbedingungen und damit ganz konkret nach den Lebens- und Produktionsbedingungen der Arbeiter*innen.

Ansprechpartner:
Dr. David Greve (Landesgeschäftsführer)
Kamenzer Straße 35, 01099 Dresden
Tel.: 0351 – 874 761 40
david.greve[at]bund-sachsen[punkt]de

Der BUND setzt sich seit langem für einen ökologisch-fairen Konsum ein. Für das Beschaffungswesen der öffentlichen Hand plädiert der BUND für die Einbeziehung sozial-ökologischer Kriterien in das Vergabeverfahren anhand rechtsverbindlicher Vorgaben und Mindeststandards. Ziel ist die Förderung von Energie- und Ressourceneffizienz, der Ausbau erneuerbarer Energien sowie die Entwicklung eines achtsamen Umgangs mit Ressourcen.

Ansprechpartnerin:
Arbeitsstelle Eine Welt
Doris Kriegel
doris.kriegel[at]evlks[punkt]de

Die Sächsische Landessynode beschloss bereits im Jahr 2008 die Unterstützung der Kampagne Sachsen kauft fair mit folgendem Hinweis: „Dadurch soll gefördert werden, dass die Landeskirche, ihre Gemeinden und Einrichtungen beim Einkauf von Waren aller Art vorwiegend solche Produkte berücksichtigen, deren Herstellung nachweislich unter Beachtung grundlegender Menschen- und Arbeitsrechte sowie Umweltstandards erfolgt.“ Damit ist die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens Gründungsmitglied der Kampagne und wird durch die Arbeitsstelle Eine Welt repräsentiert. „Die Landessynode bittet die kirchenleitenden Personen auf den verschiedenen Ebenen der Landeskirche, sich dafür einzusetzen, dass die Anliegen der Kampagne Eingang in Beschlüsse des Freistaates und seiner Kommunen finden und auch umgesetzt werden.“ Der von den Synodalen formulierte Appell, will illustrieren, dass der öko-faire Einkauf ein dezidiert christliches sowie theologisches Anliegen ist, das gesamtgesellschaftlich angegangen werden muss.

 

ALLIANZ UNTERSTÜTZEN

Als landesweit tätiger Verein können Sie Mitglied oder offizielle*r Unterstützer*in der Allianz werden.
Unsere Zusammenarbeit basiert auf einer Vereinbarung. Die Mitgliedschaft setzt aktive und finanzielle Beteiligung an unserer Arbeit voraus. Als offizielle*r Unterstützer*in können Sie mit Ihrem Statement auf unserer Seite erscheinen.

 

Bundesweit arbeitet SACHSEN KAUFT FAIR u. a. im Netzwerk Corporate Accountability – CorA (Netzwerk für Unternehmensverantwortung) mit.

Europaweit kooperiert die Allianz mit ECCJ (European Coalition for Corporate Justice) und Fair Trade Advocacy Office (FTAO).