In den letzten Jahren wurden schon des Öfteren Anfragen an die sächsische Staatsregierung zu ihrer Einkaufspraxis gestellt:

2016 fragte Petra Zais (Bündnis90/Die Grünen) inwiefern die Kernarbeitsnormen (KAN) 87, 98, 29, 105, 100, 111, 138 und 182 der ILO Beachtung und Umsetzung in der Beschaffung und den Vergabeverfahren im Freistaat Sachsen? Inwiefern gibt es bindende Verpflichtungen? Wie und durch wen erfolgt die Kontrolle der Umsetzung? Die Antwort lesen Sie in der Nummer 6/5582.

2015 ging Eva Jähnigen (Bündnis90/Die Grünen) der Frage nach Tarifbindung bei öffentlichen Aufträgen nach – mehr lesen Sie in der Nummer 6/1206.

2014 hakte Rico Gebhardt (DIE LINKE) nach, wo denn die blauen Uniformen der Justiz und Polizei herkommen, wie viel der Freistaat dafür ausgibt und ob die Steuergelder für einen sozial verantwortlichen Einkauf aufgewendet werden. Anfrage Nummer 5/14977. Was der Freistaat für eine nachhaltige Beschaffung unternimmt, lesen Sie in der Anfrage 5/14978.

2013 stellte erneut Eva Jähnigen (Bündnis90/Die Grünen) eine kleine Anfrage zum selben Thema und bekam umfangreichere Antwort, unter anderem zu den Lieferanten und warum der Freistaat nicht sozial verantwortlich beschafft. Anfrage Nummer 5/12916.

2011 fragte Eva Jähnigen (Bündnis90/Die Grünen) zum Thema angewendete Sozial- und Umweltstandards bei der Beschaffung von Polizeiuniformen für den Freistaat Sachsen. Anfrage Nummer 5/6689.