Bonn: in einem gemeinsamen Projekt mit FEMNET beschaffte das Amt für Stadtgrün fair produzierte Arbeitskleidung. In einem Wegweiser teilt der Verein die Erfahrungen für andere Beschaffungsstellen.

Stadtstaat Bremen: weitreichendes neues Vergabegesetz mit schrittweiser Umsetzung der ILO-Kernarbeitsnormen und Umweltstandards für alle Produktgruppen, Training und Berichterstattungspflicht der Verwaltung. Dazu die Stellungnahme von DGB und WEED.

Chemnitz: in Chemnitz wird der Stadtkaffee und die ChemnitzSchokolade aus Fairem Handel angeboten: Flyer Chemnitz-Kaffee und Chemnitz-Schokolade fair & süß.

Dortmund: unter anderem durch ein gemeinsames Projekt (‚Jede Kommune zählt‘) mit der Christlichen Initiative Romero hat die Stadt begonnen durch Workshops und Praxis-Leitfäden zur sozial gerechten Vergabe, Lösungen zur Überprüfung der Einhaltung von Arbeits- und Menschenrechten in der Lieferkette zu entwickeln und durch praktische Ausschreibungen die tatsächlich faire Beschaffung in Angriff genommen.

Leipzig: Die Schwesternkirchgemeinden St. Petri und Bethlehem sind die ersten Kirchgemeinden in Deutschland, die mit dem “Siegel Zukunft einkaufen” ausgezeichnet wurden: Begonnen hat dort die ökofaire Entwicklung mit den Kirchenvorstandsbeschlüssen, eine systematische Bestandsaufnahme aller kirchgemeindlichen Einkäufe nach den Standards von “Zukunft einkaufen” zu erstellen.

Saarbrücken: Laut Pressemitteilung aus dem Saarland unterstützt der Saarbrücker Umweltdezernent Thomas Brück, verantwortlich für das Thema „Fairer Handel“, ausdrücklich die Forderung des Netzwerkes Entwicklungspolitik Saarland e.V. (NES) nach fair gehandelten Polizeiuniformen.

Schleswig-Holstein: Im Februar hat die Landesbeschaffungsbehörde (AöR) gemäß des neuen SH-Vergabegesetzes+Vergabeverordnung eine Ausschreibung zu „Gefangenenbekleidung“ in Auftrag gegeben, welche Mitte Juni tatsächlich erfolgreich bezuschlagt worden ist. Ganz nach dem Formblatt zur Verordnung wurden darin explizit Siegel/Zertifkate als Nachweise gefordert, um die Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen nachzuweisen.