Die Stadt Dortmund hat schon im Jahr 2009 als erste Stadt in Deutschland die Mitarbeiter ihrer Betriebskantine mit Arbeitsbekleidung ausgestattet, bei deren Produktion die Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen durch eine Multistakeholderinitiative (MSI) kontrolliert wurde. Nun ging Dortmund noch einen Schritt weiter: Im Rahmen des Projekts ‚Jede Kommune zählt!‘ wurde Arbeits- und Schutzkleidung im wert von über 100.000 € ausgeschrieben und der Zuschlag konnte an Unternehmen vergeben werden, die nachweislich sozial verantwortlich produzieren lassen.

In einem ausführlichen Praxisleitfaden sind die Schritte des Vergabeprozesses dargestellt, im Anhang finden sich die Möglichkeiten der Einbindung von Nachweisen und Arbeitsrechtsstandards in die Ausschreibung.

Daneben gibt finden Sie hier einen Wegweiser für eine nachhaltige Beschaffung von Arbeitskleidung vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und eine Broschüre für faire Beschaffung von Dienst- und Schutzkleidung von FEMNET e.V.