Eine gerade veröffentlichte Studie der spanischen Menschenrechtsorganisation SETEM belegt Extremausbeutung von Frauen. Sie nähen die Uniformen und andere Arbeitsbekleidung für Städte und Kommunen.

MADE IN MAROKKO steht für Qualitätsbekleidung. Europäische Städte und Länder kaufen sie.
MADE IN MAROKKO steht aber auch für Rechtsverletzungen. Hier die häufigsten:
Die Beschäftigten atmen giftige Substanzen ein. Sie arbeiten für Hungerlöhne. Exzessive, erzwungene und willkürlich angeordnete Überstunden mit gravierenden sozialen und persönlichen Folgen.

Zu sehen und zu hören sind diese Zustände im Dokumentarfilm DEN FADEN VERLIEREN und aus erster Hand: von zwei marokkanischen Frauen. Als ehemalige Näherinnen setzen sie sich nun für die Rechte der Beschäftigten ein. Sie kommen nach Europa – dort, wohin die Bekleidung exportiert wird.

 

 

Bettina Musiolek von SACHSEN KAUFT FAIR findet: „Gegenwärtig wissen Städte in der Regel nicht, wo Uniformen, Kittel und Blaumänner für ihre Angestellten hergestellt werden. Geschweige denn wie. Kommunen müssen jedoch sicherstellen, dass Steuergelder nicht für Produkte aus Sklavenarbeit ausgegeben werden.“